Goodbye Las Vegas, welcome Death Valley

Da wir gestern leider nicht in den Genuß einer WLAN Verbiundung kamen, komme ich erst jetzt dazu, ein paar Updates zu geben. Das mit dem Internet bzw. Telefon ist hier sowieso so eine Sache. Von den  bisheringen Tagen hatten wir fast nur in den Städten Handyempfang. Am Land hat sich das scheinbar noch nicht durchgesetzt. Gestern in einem Bergdorf im Death Valley konnte ich den Angestellten der Tanke sogar dabei beobachten, wie er sich noch per Funk verständigt. So ein Leben ohne Handy hat sicher was. So nun zu den Vorkommnissen.

Die letzten Tage in Vegas haben wir mit einem kurzen Bummel am Strip inkl. Hotelbesuche gestarten. Und ich muß sagen, die Leute hier sind crazy. Die Hotels sind kleine Städte, im Hotel Paris kommt man sich gar wie in Paris vor (inkl. Blauem Fake-Himmel usw.) – genial. Zu dem Klientel in Las Vegas: Am Sonntag dachte ich echt nur, ich wär in Mallorca gelandet. Jeder hat ein alkoholisches Getränk in der Hand (Bier, Margarita-Glas oder ähnliches) und trinkt während dem Bummel. Extrem viele betrunkene Leute. Ein Werbeschild mit Bud Light for 99 Cent oder 16 Miller Lite für 15,99 erklärte das. Vor jedem Club lange schlangen, was sich aber ab Montag schlagartig geändert hat. Den gestrigen Nachmittag haben wir dann am Pool ausklingen lassen. Am Abend folgte ein Mahl im Hooters und dann noch ein Bummel am Strip. Nach 1,5h Zocken gings dann ins Bett. Sonnenbrand vom Harleyfahren noch nicht abgeklungen.

Gestern gings dann früh los um die Harley zurückzugeben. Dann um 10 Uhr gings los in Richtung Death Valley. Nach der Überwindung des ersten Passes gings dann ins Valley. Da zeigte sich wieder einmal die einfachheit der Amis. Wenn sie einen Berg überwinden wollen, dann bauen sie eine Kerzengerade Straße, die von 0m Seehöhe auf 1600m in wenigen Meilen geht. Davor noch das Schild: Bitte Klima ausschalten, um den Motor nicht zu überhitzen. Bei uns undenkbar, aber es funktioniert. Oben angekommen sogar noch Schnee. Death Valley generell war interessant, doch dank des Sonnenbrandes konnt ich immer nur kurz raus, einzig ein Trail von 1 Meile zu einer Natural Bridge ist sich ausgegangen. Am Abend dann noch meilen weit in unser Hotel nach Ridgecrest (teilweise Stundenlange Fahrten ohne irgendwelche Autos oder Häuser.) Im Hotel angekommen, die Ernüchterung. Vom Mirage direkt in ein Kaff Hotel, Erdgeschoß ohne Verriegelung an den Fenstern. Naja, wir haben es überlebt.

Heute Morgen gings dann früh los, da mehr als 500km vor uns lagen. Zuerst nach Trona, eine Stadt, die schon bessere Zeiten erlebt hat. Hatte mal viele Einwohner, die alle bei der lokalen Mineralien-Fabrik beschäftigt waren. Als diese aber abgebaut hat, sind die Leute einfach weggezogen. Die Häuser haben sie stehen lassen. Dementsprechend sieht es auch aus. Nach dem Umweg dann auf direktem Weg am Lake Isabella vorbei nach Oakhurst, der letzte Ort vor dem Yosemite Nationalpark. Eva hat auf der Reise ihre Vorliebe für Tiere entdeckt und daher natürlich jede Menge Foto-Stopps für alle Arten von Vögel, Schwänen, Eichhörnchen, Coyoten usw… Am Abend gings es dann noch in den PArk um zumindest die Mammut Bäume zu sehen. Straße leider gesperrt, daher 2 Meilen Fußmarsch, bergauf im Nebel, bei 0 Grad. (Naja, die länge der Straße hab ich mal vorerst für mich behalten.) Nach ca. 1h haben wir dann die ersten Bäume gesehn, doch leider konnten wir den Trail zu den weiteren nicht antreten. Da leider viel Schnee liegt und ich in kurzen Hosen unterwegs war, mußten wir umdrehen. Außerdem begann die Dämmerung und mein blödes Reden über die Tiere im Park haben Früchte getragen. Naja, der Rückweg ging jedenfalls schneller. Am Eingang angekommen noch schnell ein deutsches Pärchen überzeugt, dass der Weg doch etwas lang und und plötzlich sieht Eva einen Fuchs. Naja, der Fuchs hat sich als Wolf entpuppt und dementsprechend waren die Damen etwas besorgt. Der furchtlose JP hat dann doch noch ein paar Fotos gemacht und Eva mit dem Auto vorm Klo abgeholt ;-) Den Ábend haben wir dann im Whirlpool im Hotel ausklingen lassen.

Morgen gehts dann in den Yosemite und am Abend nach San Francisco. Jetzt neigt sich der Urlaub leider bald dem Ende zu :-(

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--- When writing this post, I was sitting in Mammoth / June Lakes. The temperature was n/a (Dew Point: -1 °C) with a humidity of 92%. Currently broken clouds and there is a wind of 5km/hr. ---
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